Beschreibung
Badisches Staatstheater Karlsruhe VII, Klang Interpretation
Das Gemälde Badisches Staatstheater Karlsruhe VII von Nina Nikonenko zeigt weit mehr als nur Instrumente. Es ist eine bildhafte Umsetzung von Klang, Rhythmus und Raum. Dieses Werk gehört zu einer Serie, mit der die Künstlerin die Welt der Musik und die Atmosphäre von Bühnen feiert.
Im oberen Teil des Bildes erkennt man mehrere Querflöten. Sie ziehen sich in silbrigem Weiß fast schwerelos durch die Komposition. Wie Klangwellen schweben sie über die Leinwand. Darunter hebt sich ein abstrahiertes Saxophon deutlich hervor. Es ist kräftig gezeichnet und liegt eingebettet in ein leuchtendes Feld aus Kobaltblau, Ocker und Gold. Die Farben erinnern an die warme Ausleuchtung einer Bühne.
Ausdruck durch Farbe und Struktur
Nikonenko arbeitet mit einer ausgeprägten Spachteltechnik. Ihr Farbauftrag ist dynamisch und kraftvoll. Dadurch wirkt die Oberfläche fast plastisch, fast so, als könne man die Klänge fühlen. Das Bild ist kein Stillleben, sondern ein Moment in Bewegung. Es wirkt, als sei der Klang gerade verklungen und liege noch in der Luft.
Die Malerin setzt gezielt Kontraste ein. Glatte Flächen im Hintergrund betonen die Instrumente im Vordergrund. Kühle Blautöne stehen neben warmem Gelb und Gold. Diese Farbkombination erzeugt eine starke Wirkung. Sie verbindet sich zu einem visuellen Akkord, der das Auge leitet – fast wie eine unsichtbare Partitur.
Für alle, die Musik nicht nur hören, sondern sehen wollen
Dieses Kunstwerk ist ideal für Menschen, die Musik lieben. Ob durch eigenes Spiel, das bewusste Zuhören oder die Faszination für das Theater, dieses Bild spricht auf vielen Ebenen an. Es passt perfekt in Musikräume, Ateliers, Foyers oder kreative Rückzugsorte.
Badisches Staatstheater Karlsruhe VII macht Klang sichtbar. Es ist ein emotionaler Moment, festgehalten in Farbe. Dieses Bild inspiriert immer wieder.









